Technologie der Erarbeitung von Risikobeurteilungs-Vorlagen:

1.
 
Anwendungsbereich definieren
 
2.
 
Normenrecherche durchführen
 
3.
 
Zweckmäßige Zerlegung in Module
 
4.
 
 
Normen aufbereiten (im Excel-Format)
(pro Modul ca. 20 – 250 Excelzeilen, je nach Norm)
 
5.
 
Anpassung der Excelaufbereitungen an die Grenzen der anzuwendenden Software
 
6.
 
Einspeichern der einzelnen Excelfelder mit entsprechenden Kontrollen
 
7. Erstellen der Anwenderbeschreibung

Die Risikobeurteilungen können für die Maschinen auf der Grundlage der anzuwendenden Normen als Risikobeurteilungs-Vorlage vorbereitet werden, ohne dass die Maschine bereits entworfen sein muss.

Kompakte oder modular aufgebaute Risikobeurteilungs-Vorlagen:

Die kompakten Risikobeurteilungs-Vorlagen (enthalten alle Normenabschnitte) sind teilweise sehr umfangreich.

Vorteile:

In einer kompakten Risikobeurteilungs-Vorlage sind enthalten:

alle zutreffenden Abschnitte der Typ-C-Normen, danach
 
sofern zutreffend auch alle Abschnitte aus anderen technischen Spezifikationen, danach
 
alle zutreffenden Abschnitte aller Typ-B-Normen, danach
 
alle zutreffenden Abschnitte der Typ-A-Normen (außer Tabellen B.1 bis B.4), danach
 
die in der EN ISO 12100:2010, Tabellen B.1 bis B.4 enthaltenen Gefährdungen.

Durch die Anordnung kann das Prinzip „Inhalt einer Typ-C-Norm geht vor Inhalt einer Typ-B-Norm“ leicht umgesetzt werden. Weiterhin fallen in einer Typ-C-Norm eventuell vorhandene Unzulänglichkeiten auf.

Nachteile:

Die Nachteile einer kompakten Risikobeurteilungs-Vorlage sind:

die schwere Beherrschbarkeit der großen Risikobeurteilung,
 
die schwierige Aktualisierung nach Normenänderungen

Deshalb werden jetzt alle Risikobeurteilungs-Vorlagen bevorzugt modular erstellt.

[zurück]