Zerlegen in Module
Gefahrenanalysen im Sondermaschinenbau
Die Maschinen im Sondermaschinenbau richten sich nach den speziellen Kundenanforderungen und können nicht in Serie gefertigt werden.
Die Maschinenrichtlinie muss, obwohl es aufwendig erscheint, ohne Einschränkungen angewendet werden.
Hier sind effiziente Methoden zur Erarbeitung der Gefahrenanalysen gefragt.
Nachstehend wird eine effiziente Methode vorgestellt, die sich schon mehrfach bewährt hat:
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Für das gesamte Spektrum einer Maschinenfamilie wird eine kompakte Gefahrenanalyse-Vorlage vorbereitet. |
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Die kompakte Gefahrenanalyse-Vorlage wird in Module und „Restmaschine“ zerlegt.
Die „Restmaschine“ beinhaltet alle jene Gefährdungen, die in den Modulen nicht behandelt werden.
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Bearbeiten der einzelnen Module als „Mutter-Module“ in der Maschinenfamilie:
- Eliminieren der nie zutreffenden Gefährdungen. - Löschen solcher Gefährdungen, die innerhalb einer grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderung sowohl in den A-, B- und C- Normen beschrieben werden. Beispiel: „Wenn Vorschriften in dieser Typ-C-Norm sich von denen in Typ-A- oder Typ-B-Normen unterscheiden, erhalten die Vorschriften in dieser Typ-C-Norm den Vorzug vor den Vorschriften anderer Normen für Maschinen, die nach den Vorschriften dieser Typ-C-Norm konstruiert und gebaut wurden.“ [EN 692:2006] - immer gleiche Detaillösungen in die „Mutter-Module“ eintragen. |
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Zerlegen der zu bearbeitenden Maschine / maschinentechnischen Anlage in Module und die „Restmaschine“. |
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Anpassen der einzelnen Module an die zu bearbeitende Maschine / maschinentechnische Anlage:
- Mutter-Modul durchlesen und die nicht zutreffenden Gefährdungen eliminieren.
- Vorhandene Lösungen prüfen, ggf. modifizieren.
- Fehlende Lösungen bearbeiten und ggf. Risikobeurteilungen durchführen.
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Bearbeiten der „Restmaschine“, Einfügen der Verweise auf die Module.
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