Als ehemaliger Mitarbeiter der TÜV Rheinland Industrie Service GmbH blicke ich auf mehr als fünfzig Jahre Erfahrungen auf dem Gebiet Maschinen und Anlagen zurück.

Seit 1995 suche ich nach immer effizienteren Methoden zur Durchführung von Risikobeurteilungen und Prüfungen. Dabei ist für die Erarbeitung von Risikobeurteilungen das Verfahren der vollständigen Anwendung aller zutreffenden harmonisierten Normen entstanden.

Vorteile des Verfahrens der vollständigen Anwendung aller zutreffenden harmonisierten Normen:

  • Sie erfüllt die Vorgaben des EU-Leitfadens zur Anwendung der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG.
  • Sie wendet die Vermutungswirkung in der Praxis an.
  • Sie ermöglicht einen arbeitsteiligen Prozess bei der Erarbeitung der Risikobeurteilungen.
  • Die Aufbereitung der zutreffenden harmonisierten Normen und die Zuordnung der Abschnitte zu den Anforderungen des Anhangs I der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG sowie die Vorbereitung der späteren Risikobeurteilung (genannt Risikobeurteilungsvorlage) erfolgt einmalig durch Spezialisten (keine Belastung der Konstrukteure).
  • Fertigstellung der eigentlichen Risikobeurteilungen mit Hilfe der Risikobeurteilungsvorlagen durch die Konstrukteure.
  • Die umfassende Suche (Identifizierung) der Gefährdungen gemäß EN ISO 12100 entfällt weitgehend.

Weitere Vorteile des Verfahrens der vollständigen Anwendung aller zutreffenden harmonisierten Normen:

Dieses Verfahren ist auch anwendbar:

  • für die Prüfung an neuen fertiggestellten Maschinen,
  • für die Feststellung des Standes der Technik gemäß BetrSichV an Bestandsmaschinen,
  • bei Änderungen oder Erweiterungen von Maschinen und Maschinenanlagen

und

  • für alle im Jahre 2014 erschienen Produkt-Richtlinien, die ebenfalls Risikobeurteilungen bzw. Risikoanalysen verlangen.